Thermischer Ausdehnungskoeffizient

Wenn ein fester Körper erwärmt wird, dann dehnt er sich in der Regel aus. Je stärker er erwärmt wird, desto größer ist die Längenänderung. Die Längenänderung ist proportional zur Temperaturänderung. Den Proportionalitätsfaktor ist der thermische Ausdehnungskoeffizient.

Die Wärmedehnung wird nach der folgenden Formel berechnet:
\(
\epsilon = \alpha \cdot \Delta T
\)
\(\alpha\) ist dabei der thermische Ausdehnungskoeffizent. Dabei handelt es sich um einen Kennwert, der für jedes Material spezifisch ist.

Werkstoff Thermischer Ausdehnungskoeffizient in \(K^{-1}\)
Aluminium \(23 \cdot 10^{-6}\)
Blei \(29,4 \cdot 10^{-6}\)
Eisen und Stahl \(12 \cdot 10^{-6}\)
Kupfer \(16,8 \cdot 10^{-6}\)
Nickel \(12,8 \cdot 10^{-6}\)
Zinn \(27 \cdot 10^{-6}\)
Messing \(29,4 \cdot 10^{-6}\)
Beton \(10 \cdot 10^{-6}\)
Glas \(0,5 \cdot 10^{-6}\)
Keramik \(4 \cdot 10^{-6}\)
Holz \(3 \cdot 10^{-6}\) bis \(9 \cdot 10^{-6}\)

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